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Nicht nur bei Arthrose

ist ein guter Gesundheitszustand und eine gut funktionierende Immunantwort wichtig. Covid-19, die Maßnahmen, die Behandlungen, die Therapien und die Diskussion darüber, lassen uns weitaus Wichtigeres vergessen. Unsere Gesellschaft muss lernen umzudenken. Dass ein guter Gesundheitszustand unsere Heilungschancen erhöht. Nicht nur bei Covid-19.

Im Moment wird immer wieder betont, dass Risikogruppen mit chronischen Erkrankungen einen schwereren Krankheitsverlauf mit Covid-19 haben und damit ein wesentlich höheres Risiko zu sterben.

Medikamente, Impfungen fehlen im Moment. Dass unser Körper eine Infektion auch selbst heilen kann, darüber hören und lesen wir sehr wenig. Vor allem über die Todeszahlen wird berichtet.

In Israel und Südkorea ist eine zweite Covid-19 Welle zurückgekehrt. Hier in Deutschland wird auch zum Herbst und Winter eine Zunahme der Infektionszahlen angenommen. Abstand, Hygiene, Mundschutz, Verzicht auf Massenveranstaltungen sind einige der bekannten Maßnahmen. Quarks.de hat jetzt einen Beitrag veröffentlicht. Kann in Deutschland auch eine zweite Welle folgen?

Die Corona Pandemie ist noch nicht vorbei. Natürlich schützt Ernährung nicht vor einer Infektion. Aber den Verlauf der Erkrankung können wir selbst beeinflussen.

Sehr viele Erkrankungen sind verknüpft mit Übergewicht/Adipositas. Herz Kreislauferkrankungen, Diabetes und Krebs. Aber auch bei Arthrose und Rheuma wird eine Gewichtsreduktion empfohlen, um Gelenke zu entlasten und Entzündungen zu reduzieren.

In einer englischen Studie mit 17 Mio. Patienten wurde bestätigt, dass außer dem Alter auch Adipositas das Hauptrisiko ist, an einer Covid-19 Infektion zu sterben. Bei bisherigen Studien wurden nur Daten von Krankenhäusern ausgewertet. Der englische Gesundheitsdienst hat die elektronisch gespeicherten Akten aller Erkrankten, also auch aus Altersheimen, zur Verfügung gestellt.

Weitere Risiken sind laut dieser Studie u. a. auch rheumatische Erkrankungen und Immunschwächen. Das deutsche Ärzteblatt hat eine Zusammenfassung davon veröffentlicht.

Im April 2020 wurde auf Arte eine interessante Reportage ausgestrahlt, über Adipositas, ein gesellschaftliches Problem, weltweit: Dick, dicker, fettes Geld. Nicht die persönliche innere Einstellung von Betroffenen ist verantwortlich für das „Dick sein“. Die Verursacher werden in der Ernährungsindustrie gesehen, die mit raffinierten Marketingstrategien Kinder manipulieren.

Anhand von internationalen Maßnahmen wird erklärt, wie dieses Problem in Chile, Mexico und anderen Staaten angegangen wird. Getränkesteuern für Softdrinks. Warnzeichen, die auf Verpackungen gut sichtbar aufgedruckt werden. Werbeverbote für ungesunde Getränke und Lebensmittel. Aber auch mit Bildungsmaßnahmen in Schulen wird auf Kinder und damit auch auf Erwachsene Einfluss ausgeübt.

Eine Aufgabe der Regierung ist, die Dickmacher zu identifizieren und die Gesundheit der Bürger mit geeigneten Maßnahmen zu schützen.

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