Lesenswertes, Persönliches, Schmerzen

Mein Tennisarm

quält mich schon seit Dezember. Am zweiten Weihnachtstag bin ich nach einem Mittagschlaf mit Schmerzen im Ellbogen aufgewacht. Dabei spiele ich gar kein Tennis. Kleine Verletzungen des Gewebes können durch äußere Einwirkungen, einseitige Belastungen oder Überbelastung entstehen. Die Arbeit am Computer kann das auch verursachen. Ich selbst habe mich leider oft in der letzten Zeit gestoßen.

Zunächst habe ich gar nichts dagegen unternommen. Das wird schon irgendwann verschwinden. Aber so war es nicht. Erst Anfang Februar habe ich genauer nachgeforscht, ob spezielle Kräftigungs- und Dehnungsübungen meine Beschwerden lindern können. Die habe ich dann auch gefunden bei den Bewegungsdocs vom NDR.

Zusätzlich habe ich täglich das Achtsamkeitstraining nach dem MBSR Programm von Jon Kabat-Zin gemacht. Eine Übung davon ist die Sitzmeditation, für die ich mich in einen alten, sehr bequemen Arm Chair gesetzt habe. Ich hatte ein Fenster geöffnet und lauschte dem Vogelzwitschern, das von draußen herein drang. Dabei versuchte ich bei aufkommenden Gedanken, meine ganze Aufmerksamkeit auf den Vogelgesang zu lenken. Für mich sehr schwierig, weil ich gar nicht merke, dass ich plötzlich in meinen Gedanken verharre und nicht mehr den Vögeln zu höre.

Der Body Scan ist eine weitere Übung. Sie wird im Liegen ausgeführt. Im Gedanken wandere ich von den Füßen bis zum Kopf. Ich nehme dann wahr, in welcher Körperregion oder welchem Körperteil Verspannungen, pochende oder stechende Schmerzen sind. Auch dabei triftet meine Achtsamkeit vom Körper zu den Gedanken ab. Ich versuche dann meinen Focus auf meinen Körper zu richten. Manchmal schlafe ich dabei ein. Eigentlich soll das gar nicht passieren. Wenn ich aufwache, bin ich herrlich entspannt, habe neue Energie und fühle mich sehr wohl.

Bereits nach einer Woche war ich fast völlig schmerzfrei. Deshalb habe ich wieder die Bewegungstherapie beendet und die MBSR Übungen vernachlässigt. Eine Woche später hatte sich alles wieder verschlechtert. Die Schmerzen im Ellbogenbereich waren zurück gekehrt. Eigentlich kommen und gehen meine Schmerzen. Gestern hatte ich pochende Schmerzen im Gelenkkopf. Ich habe abends Fotos ausgesucht für eine Fotochallenge über die Farbe blau und für einen Beitrag über den schnellen und warmen Frühlingsanfang in dieser Woche. Nicht ein Zipperlein war zu spüren. Im Moment breitet sich ein Meer an Schneeglöckchen im Garten aus. Gerade jetzt, als ich darüber einen Beitrag auf meinem Blog miksang schreibe, sind die Schmerzen verschwunden.

Volle Sicht von Schwarz Weiß zu Farbe -wer den Balken nach links oder rechts verschiebt.

Nicht nur das Fotografieren macht mir Spaß. Ich bearbeite die meisten meiner Fotos nicht. In einer Fülle von Bildern zu suchen und zu entscheiden, welche bleiben und verwendet werden, ist eine spannende Arbeit. Die Guten in den Beitrag und die schlechten in den Papierkorb.

Gestern Mittag war ich zum Kaffee trinken in unserer Hausgemeinschaft verabredet. Ein Mitbewohner hat seinen Ausstand gegeben. Er hatte einen Kirchkuchen gebacken. Seine Küchenutensilien hatte er bereits in Umzugskisten verpackt. Deshalb mussten wir die Sahne ganz altmodisch aufschlagen, von Hand mit dem Schneebesen. Die Sahne hatte eine ganz andere Konsistenz und hat viel besser geschmeckt. Köstlich, noch heute schwärmen wir davon. Ich habe auch ein Weilchen Sahne geschlagen. Meine Armmuskulatur verspannte. Aber das war nicht schlimm und nach einiger Zeit auch vorbei. Da war auch kein Brennen in den Muskeln wie sonst. Schöne und angenehme Erlebnisse und Tätigkeiten scheinen wohl genauso gut wie Schmerzmittel zu wirken.

Ein Kollege von mir hat auch Probleme mit dem Ellbogen. Morgens beim Aufwachen hat er Schmerzen. Ähnlich wie bei mir, verschwinden die Schmerzen tagsüber. Anscheinend sind wir so tief in unsere Arbeit oder eine Tätigkeit versunken, dass wir dadurch beschwerdefrei werden. Irgendwie verdrängt, bei mir jedenfalls, eine Beschäftigung alles andere.

Das erinnert mich wieder an den Flow. In meinem Beitrag Vom Glücklich sein hatte ich darüber berichtet. Bei einer Beschäftigung, einer Tätigkeit, die uns Spaß macht und in der wir völlig aufgehen, können wir dieses einzigartige Gefühl erleben. Wir versinken dann völlig im gegenwärtigen Moment. Dieses Gefühl des Fließens stellt sich immer dann ein, wenn wir mühelos unsere Fähigkeiten und Fertigkeiten einsetzen können. Alles läuft dann rund. Wir vergessen Zeit und Raum, vergessen Sorgen und Probleme und bauen so Stress ab. In solchen Momenten kommt bei mir Freude auf und ich entwickele sehr viel positive Energie, die lange anhält. Meine Arbeit führt zu einem genauso positiven Effekt, zeitweise. Vielleicht ist das auch eine wirksame Schmerztherapie.

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Ernährung, Lesenswertes, Persönliches, Rezepte

Nahrungsmittel helfen nicht nur bei Gelenkerkrankungen

nachweislich die Entzündungen und damit die Schmerzen zu reduzieren. Royusch hat 2021 zu einer Foto Challenge über Nahrung eingeladen. Einmal im Monat können wir ein Foto posten, das sich mit diesem äußerst wichtigen Thema befasst. Einfach eine gute Gelegenheit, darüber zu schreiben. Denn oft merke ich, dass Menschen mit chronischen Erkrankungen noch immer zu wenig über Ernährungstherapien wissen. Obwohl soviel in den Medien darüber berichtet wird. Und gerade jetzt, in einer Zeit, in der wir alle doch viel mehr zu Hause sind und Zeit haben uns auf eine Ernährungsumstellung zu konzentrieren.

Auf meinem Foto Blog Miksang habe ich heute schon einiges über die sekundären Pflanzenfarbstoffe geschrieben. In jeder Pflanze kommen mehrere Flavonoide vor; genauso wie in meinem Gemüseeintopf. Kochen ist für mich auch immer meditativ. So ein bisschen wie Ikebana.

Dazu werden Karotten, Kartoffeln, Rote Beete, Sellerie und Zwiebeln geschält und gewürfelt. Wenn die Karotten Bio Qualität haben, werden sie mit Schale verarbeitet. In Olivenöl werden die Gemüsestücke angeschwitzt, bis die Zwiebeln glasig aussehen. Manchmal gebe ich auch Pastinaken oder Petersilienwurzeln dazu. Ich gieße dann Gemüsebrühe an und gebe einige Zweige von Thymian, Rosmarin und ein Lorbeerblatt dazu. Natürlich nicht Pfeffer und Salz vergessen.

Wer mag, kann fein gehackten Chili dazu geben. Sein Wirkstoff Capsaicin wirkt auch antientzündlich, durchblutend und schmerzlindernd. Genauso wie Zwiebeln mit ihren Schwefelverbindungen Entzündungen bekämpfen.1

Sobald ich Brühe angieße, beginnt der Sud eine Purpur rote Farbe anzunehmen. Sie wird mit der Zeit immer intensiver. Betalain wird aus der Roten Bete gelöst und hat wie die Carotinoide auch eine antioxidative Wirkung.2/3

Aber verwechselt dieses Flavonoid bitte nicht mit Anthocyanen. Aufgrund seiner chemischen Eigenschaft kann aus Betalain kein Anthocyan gebildet werden.4 Obst und Gemüse, das eine intensive rote bis blaurote, violette, blauschwarze Farbe hat, enthält den sekundären Pflanzenfarbstoff Anthocyan. Er hat eine sehr starke antioxidative Wirkung und fängt deshalb alle freien Radikale in unserem Körper. Er reagiert sogar stärker mit Schadstoffen als Vitamin C und hilft so freie Radikale aufzufangen.5

In der Deutsche Apotheker Zeitung wird von einem Versuch berichtet, mit Ratten. Einige Tiere wurden mit einem Anthocyan haltigen Trauben Johannisbeersaft gefüttert. Eine Kontrollgruppe erhielt auch einen Trauben Johannisbeersaft, aber ohne diesen Farbstoff. Bei den Ratten, die Anthocyane getrunken haben, verbesserten sich die Cholesterinwerte und der Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren hatte zugenommen. Auch der Serumspiegel von bestimmten Botenstoffen, die bei Übergewichtigen gebildet werden und zu Krankheiten führen, wurde gesenkt. Die Wissenschaftler vermuten, dass Anthocyane das Risiko für Diabetes Typ 2 und Herz Kreislauferkrankungen verringern können.

Und ganz nebenbei: auch mit Rotwein1 wird dieser super Radikalfänger eingenommen. Also ein Gläschen schadet nicht. Aber bei zu hohen Cholesterinwerten sollte darauf verzichtet werden.

Zurück zur Suppe: die wird jetzt mittlerweile gar sein. Feine Streifen von Grünkohl werden jetzt in die Suppe gegeben und gar gezogen. Ich habe auch schon anstatt Grünkohl Wirsing genommen. Das hat auch gut geschmeckt. In allen Kohlarten stecken Senföle, die entzündungshemmend wirken, und viel Vitamin C. Beim Kochen wird das leider zum Teil zerstört. Deshalb koche ich gerne mit einem Schnellkochtopf.

Warum es besser ist mit ihm zu kochen, erkläre ich gerne ein anderes Mal. Sonst verliere ich hier meinen roten Faden.

So, wenn alles den Gargrad hat, den ihr mögt, alles abgeschmeckt ist und auf Teller verteilt wurde, könnt ihr noch ein Toping oben drauf geben. Auf dem Foto seht ihr Schmand mit einem grobkörnigen Koriander Senf und Estragon verrührt. Eine Abwandlung davon ist Schmand mit Meerrettich.

Im Originalrezept werden gebratene Rumpsteaks in Scheiben geschnitten und auf die Suppe gelegt. Der Schmand wird mit Senfkörnern und fein gehacktem Rucola vermengt. Rucola enthält auch Senföle. Eiweiß wirkt sehr gut bei Sodbrennen, Problemen mit Blutfettwerten, erhöhtem Cholesterinspiegel und bei Fettleber. 6/7Selbst bei Arthrose ist Rindfleisch in Maßen genossen gesund.8

In einer Pflanze kommen immer mehrere Farbstoffe vor. Auch dort haben sie die Aufgabe, die Zellen vor UV- Strahlung, Wärme und oxidativem Stress zu schützen. Und auch für uns ist es wichtig sich mit ausreichend sekundären Pflanzenstoffen zu versorgen. Sie schützen die Zellen vor Alterungsprozessen und schadhaften Veränderungen. Empfohlen wird deshalb: täglich die Farben eines Regenbogens zu essen.

Gemüseeintopf mit Rote Beete

1 Entzündungshemmer: Mit Gewürzen gegen Entzündungen | NDR.de – Ratgeber – Gesundheit

2/4 Betalaine (chemie.de): https://chemie.de/lexikon/Betalaine.html

3 Quelle: Wikipedia

5 DocCheck Flexikon: Anthocyan – DocCheck Flexikon

Deutsche Apotheker Zeitung: https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2013/daz-34-2013/anthocyane-beeinflussen-fettstoffwechsel

6 Ernährung bei Fettleber: Die Leber braucht Pausen | NDR.de – Ratgeber – Gesundheit

7 Ernährung bei Sodbrennen | NDR.de – Ratgeber – Gesundheit

8 Ernährung bei Arthrose: wenig Fleisch, viel Grünes | NDR.de – Ratgeber – Gesundheit

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über Arthrose Behandlungen, Corona, Lesenswertes, Persönliches

Kontakt mit Covid 19 Infizierten

hatte ich bestimmt schon. Doch bisher bin ich nicht erkrankt. Ich hoffe, dass ihr auch bislang keine negativen Erfahrungen mit diesem Virus gemacht habt und gut ins neue Jahr gekommen seid. Privat und beruflich hat sich bei mir in den letzten drei Monaten einiges ereignet. Daher hatte ich leider keine Zeit regelmäßig eure Beiträge zu lesen und selbst zu schreiben. Jetzt weiß ich natürlich nicht, wie es euch geht. In den nächsten Tagen werde ich mich wieder intensiver auf euren Blogs tummeln. Ich bin schon gespannt, worüber ihr geschrieben habt und was bisher passiert ist.

In meiner Nachbarschaft lebt ein älterer Herr, 89 Jahre alt. Er hat im letzten dreiviertel Jahr an Kraft verloren. So beschreibt er seinen Zustand selbst. Der erste Lock down und die damit verbundenen Maßnahmen haben ihn verängstigt. Er ist weniger nach draußen gegangen. Nun hat er Thrombosen und die damit verbundenen Folgeerscheinungen bekommen. Er ist auch einsam geworden.

Davor hat er in seinem großen Haus und in seinem Garten gearbeitet. Täglich selbst gekocht und häufig im Kuchen Back Wahn leckerstes Gebäck gezaubert. Er hat alle in seinem Umfeld damit erfreut. Familie und Freunde. Er ist Jurist und geistig total fit. Früher hat er sogar Möbel gebaut, die einfach perfekt sind.

Warum erzähle ich das alles? Wir haben noch verschärftere Maßnahmen und der Lock down wird ausgeweitet. Diejenigen, die wir schützen wollen, leiden unter dem Lockdown oder werden sogar krank.

Impfstoffe gibt es zwar jetzt. Aber nicht alle können geimpft werden. In einigen Regionen ist es sogar schwierig einen Impftermin auszumachen. In Frankfurt ist die telefonische Hotline zu. Eine Kollegin möchte gerne ihre Eltern zum Impfen anmelden. Aber sie kann es nicht.

Der Vorstoß von Herrn Maas (Bundesinnenminister), den Menschen, die sich impfen lassen, ihre Grundrechte wieder zu geben, ist wohl nicht gut durch dacht. Immerhin sind 64% der Bürger (so in einer Umfrage des ZDF ermittelt) bereit sich impfen zu lassen. Aufgabe der Regierung und des Gesundheitsministers ist es doch, die Bevölkerung mit genügend Impfstoffen zu versorgen. Wichtig ist, dass Risikogruppen immunisiert und damit geschützt werden. Nur so kann erreicht werden, dass wir zur Normalität zurück kehren und wir wieder unsere Grundrechte erlangen.

Ich fahre regelmäßig mit öffentlichen Verkehrsmitteln und kann nicht immer im Home Office arbeiten. Mein Beruf lässt das nicht zu. Ich bin auch sehr froh darüber, dass ich noch nicht an Covid 19 erkrankt bin. Eine jüngere Kollegin hat es erwischt. Sie hatte Symptome einer Erkältung und ist jetzt wieder gesund, ohne bleibende Schäden. Und jetzt sollen wir unserem Feind Nummer 1 mit FFP2 Masken begegnen.

Ein sonniger Tag im Oktober 2020, auf der Zeil in Frankfurt. wir alle mussten uns erst an die Maskenpflicht im öffentlichen Bereich gewöhnen.

Zuerst wurde uns doch erklärt, egal was wir um unseren Mund Nasen Bereich legen, alles hilft die Virenlast zu reduzieren. Wir alle haben uns diversen Mundschutz besorgt. Und schon im März gab es nicht genug Masken zu kaufen. Eine Kollegin ist chronisch krank. Erst Mitte Februar wird sie von der Krankenkasse mit 12 Masken versorgt werden. In Apotheken konnte sie schon heute keine FFP2 Masken bekommen. Ausverkauft!!!

Und dann die Preise. 5 € das Stück. Ich denke jetzt an Verkäuferinnen, Handwerker, Putzfrauen, etc. Eben all diejenigen, die wenig verdienen. Arbeitslose und Kurzarbeiter, Sozialhilfe Empfänger und Bedürftige dürfen wir nicht vergessen. Wie sollen sie denn jetzt diese zusätzliche finanzielle Belastung tragen. Da werden Maßnahmen besprochen, die nicht umsetzbar sind.

In meinem Beitrag Schutz Suchenden habe ich über einen Artikel von medscape geschrieben. Er wird seit Wochen permanent aktualisiert, in chronologischer Reihenfolge. Das bisherige Geschehen und die Maßnahmen werden kritisch durchleuchtet.

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über Arthrose Behandlungen, Lesenswertes, Medikamente, Schmerzen

Kurkuma

verleiht mit seiner intensiven gelben Farbe der Goldenen Milch ihren Namen. In einem Café habe ich dieses Getränk ausprobiert – ein würziger, leicht scharfer Geschmack.

Das Gewürz ist auch Bestandteil von Curry. Vermutet wird, dass sein Inhaltsstoff Curcumin ein bioaktiver Pflanzenstoff ist. In der indischen und chinesischen Medizin wird Kurkuma als Heilmittel eingesetzt. Auch bei uns sind Produkte auf dem Markt, die die positiven gesundheitlichen Effekte von Kurkuma anpreisen.

Die Verbraucherzentrale (www.verbraucherzentrale.de) hat diese Produkte untersucht und kam zu dem Ergebnis, dass sie nur Heilversprechen machen. Ihre Wirksamkeit sei wissenschaftlich noch nicht erwiesen. Denn wer wirklich Behandlungserfolge erreichen wolle, müsse sehr große Mengen von Kurkuma einnehmen.

Nun haben Wissenschaftler in Australien in einer Studie die schmerzlindernde Wirkung von Kurkuma nachgewiesen. Patienten, die an Arthrose in den Knien litten, erhielten zweimal täglich 500 mg eines Kurkuma Präparates. Der Versuch dauerte 12 Wochen. Veränderungen der Knorpeldicke und eine Verringerung des Synovialergusses wurden nicht beobachtet.

Immerhin wird in dieser Studie schon einmal eine erste Aussage über die Kurkuma Dosis gemacht. Ein Placeboeffekt kann ausgeschlossen werden, weil weder Behandelnde noch Patienten wussten, wer den Wirkstoff erhalten hat. Die Verteilung fand nach dem Zufallsprinzip statt.

Kurkuma – eine Pflanze für alle Fälle? ist ein Beitrag der Verbraucherzentrale. Inhaltsstoffe und Herkunft werden beschrieben. Aber auch die Risiken und Nebenwirkungen werden genannt.

Gonarthrose: Kurkuma lindert Schmerzen, Dtsch.es Ärzteblatt, Medizin, 1.Oktober 2020, https://www.aerzteblatt.de/treffer?mode=s&wo=49&typ=1&nid=116553&s=Kurkuma

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über Arthrose Behandlungen, Lesenswertes, Operative Eingriffe, Persönliches, Schmerzen, Sport

Durch Bewegung wird die Muskulatur angeregt, zu wachsen

An diese Worte erinnere ich mich sehr genau. Nach einem Unfall hat mir ein Handchirurg genau erklärt, warum das so wichtig ist. ein Band war direkt an einem Fingerknochen abgerissen. Unmöglich, damals, es wieder anzunähen. Aber an den Knochen gibt es sozusagen Ersatzanschlüsse. Aus ihnen können neue Bänder wachsen. Aber nur durch Belastung wird der Wachstum angeregt. Auch wenn ich jetzt Schmerzen hätte, müsste ich die Hand unbedingt bewegen.

Er hat mir auch die Geschichte von einer Frau erzählt, bei der an einer Hand alle Finger wieder angenäht wurden. Sie hatte natürlich am Anfang auch viele Probleme mit ihrer Hand zu arbeiten. Eines Tages kam sie zu einer Nachuntersuchung. Ihre Hand war wieder voll beweglich, ohne Einschränkungen. Sie ist umgezogen und musste selbst anpacken. Während dieser Zeit haben sich dann die Verbesserungen an ihrer Hand eingestellt.

Ich werde bald auch Frankfurt verlassen. Seit 14 Tagen bin ich am Packen und Aufstapeln der Umzugskartons. Ohne fremde Hilfe. Meine Hände haben anfangs sehr geschmerzt und die Morgensteifigkeit war sehr stark. Trotzdem habe ich weiter gemacht. Ich habe immer wieder das Bild des Arztes vor mir. Wie er seine Hand hochhält und seine Finger einzeln, nacheinander bewegt, während er mir das alles berichtet hat. Die Versteifungen und Schmerzen in meinen Händen sind seit heute Morgen weg.

Welche positiven Effekte Bewegung und Sport haben, wissen wir alle. In sechs Gemeinden in Norwegen wurde medizinisches Personal über die neuesten Behandlungsmöglichkeiten informiert und angeleitet ihren Patienten Physiotherapie zu verordnen. Die Patienten nahmen auch an einem Bildungsprogramm über Arthrose teil. Die Ergebnisse waren sehr positiv. In den Gemeinden in denen die Patienten an dem Bewegungsprogramm teilgenommen hatten, verbesserte sich nicht nur der körperliche Zustand. Sie waren auch mit ihrer Versorgung zufriedener. Nur 4 % der Patienten erhielten einen Gelenkersatz. In der Vergleichsgruppe mit Probanden ohne Aktivitätsmaßnahmen benötigten 11% eine Prothese/Prothetik.

EULAR (Europäische Rheumaliga) hat bereits in einem Gutachten zur Behandlung von Schmerzen darauf hingewiesen, dass zur Versorgung der Patienten, mehr ausgebildetes Fachpersonal benötigt wird. In seinen Empfehlungen raten Experten den Anteil an Medizinischem Personal zu erhöhen, um so eine bessere Versorgung der Betroffenen zu gewährleisten. Zusammen mit den Patienten sollen die individuellen Bedürfnisse und Probleme besprochen werden. Dies soll dann die Basis für ein Behandlungsprogramm werden. Zusätzlich dazu müssten Betroffene eine Schulung erhalten.

Ich erlebe bis heute, dass viele Mediziner ihre Patienten nicht über die positiven Effekte von Bewegungstherapien hinweisen. Statt dessen werden Hyaluronsäure- und Kortison Injektionen, Arthroskopie u.v.m. verordnet. Obwohl bei vielen Behandlungsmethoden ein Placeboverdacht besteht und sie erhebliche gesundheitliche Risiken haben.

Physiotherapie und Sport können Gelenkersatz bei Osteoarthritis hinauszögern, Dtsch.es Ärzteblatt, 28. August 2020, https://www.aerzteblatt.de/treffer?mode=s&wo=17&typ=1&nid=115990&s=EULAR

Höhere Qualität der Versorgung und weniger Chirurgie nach Umsetzung der Arthrose-Richtlinien in der Primärversorgung – Langfristige Ergebnisse einer Cluster-randomisierten kontrollierten Studie, N. steres, T. Moseng, L. van Bodegom-Vos, U.-B. Schjervheim, T. Vlieland, K. Hagen, Alle Autoren anzeigen, NUR ABSTRAKT| BAND 28, SUPPLEMENT 1, S439-S440,01. APRIL 2020, DOI:https://doi.org/10.1016/j.joca.2020.02.684PlumX-Metriken

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über Arthrose Behandlungen, Ernährung, Persönliches, Schmerzen, Sehenswertes

Spezielle Ernährungstherapien nicht nur bei Arthrose

können das Wohlbefinden verbessern, Entzündungsprozesse reduzieren und so die Lebensqualität steigern. Das habe ich jetzt schon häufiger festgestellt.

In der letzten Zeit habe ich nicht auf die Ernährungsempfehlungen bei Arthrose geachtet. Ich hatte einfach keine Zeit und spät abends keine Lust zum Kochen. Brote und Kuchen sind sehr schnell verfügbar. Take away, im Vorbeigehen irgendwo schnell etwas gegen den Hunger gekauft. Das war für mich einfacher.

Seit drei Wochen habe ich sogar an einigen Tagen leichte, unterschwellige Schmerzen in der rechten Hand. Die fühlen sich teilweise an wie Muskelkater. Manchmal immer nur ganz kurz ein Pochen in den Gelenken. Mein Job hatte all meine guten Vorsätze zu Nichte gemacht. Stress. Zeitmangel. Ab und zu habe ich noch einen Absacker mit Freunden getrunken. Das war wohl alles nicht gut für mich.

Jetzt achte ich wieder mehr auf die Ernährungstipps der Ernährungsdocs. Ich habe mir 2 kg Äpfel gekauft. Die liegen jetzt im Kühlschrank bei meiner Arbeitsstelle. Auf meinem Weg zur Arbeit gehe ich immer bei einem Supermarkt vorbei. Dort gibt es eine Salatbar mit einer großen Auswahl an Rohkost. Artischocken, Blumenkohl, Karotten, Rote Bete, Rot- und Weißkrautsalat, Radieschen, Rucola und vieles mehr. Olivenöl wird auch angeboten. Ich habe vorsorglich ein Fläschchen Schwarzkümmelöl an meinen Arbeitsplatz gebracht.

Frankfurter Allgemeine Woche, Oktober 2019

Eine gute Darmflora ist wichtig. Nicht nur bei Diabetes. Denn auch hier werden wichtige Stoffe für unsere Immunabwehr und damit gegen Entzündungen gebildet.

Trotzdem habe ich es gemacht. Gestern Abend war ich aus. Beim Griechen. Ich habe mir ein Entre Cote gegönnt. Mit ganz viel Kräuterbutter. So lecker war das. Fleisch hat schon lange nicht mehr auf meinem Speiseplan gestanden. Zwei Gläschen Nemea dazu getrunken. Fleisch soll bei Arthrose nur in Maßen verzehrt werden. Meine Hände sind trotzdem schmerzfrei und beweglich geblieben. Abgenommen habe ich auch, trotz der einmaligen Völlerei.

Ab heute arbeite ich wieder an meinen guten Vorsätzen. Immerhin möchte ich noch ein paar Jahre arbeiten und auch für die Rente habe ich schon Pläne. Für das alles brauche ich noch meine Hände.

Essen als Medizin

, so lautet das Motto bei den Ernährungsdocs vom NDR. Ab Montag, den 7.09.20 um 21 Uhr werden wieder neue Folgen ausgestrahlt.

Eine interessante Serie, bei der ich viele nützliche Informationen für eine Ernährungsumstellung gefunden habe. Nicht nur bei Arthrose.

Vielleicht unterhalten wir uns ja demnächst über eine der Sendungen.

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Corona, Lesenswertes, Persönliches

Nichts über Arthrose Behandlungen

sondern über die Hygienemaßnahmen während der Corona Pandemie

Das fällt bestimmt nicht nur mir auf, dass die Menschen lascher im Umgang mit Covid – 19 werden. Letztens beim Einkaufen. Ich möchte bezahlen und eine Kassiererin muss niesen. Ganz menschlich. Doch was sehe ich da. Sie hält ihre Hand unter ihre Nase. Naja, ihre Aerosole können jetzt einfach so entweichen und ein Teil davon wird auch auf ihrem Handrücken gelandet sein.

Sie trägt sogar Handschuhe. Wirklich gut mitgedacht. Nur das kann mich nicht schützen vor einer Schmier Infektion. Und sie will doch wirklich meine Waren über den Scanner ziehen. „Nein! Können sie sich bitte ihre Hände desinfizieren.“ Darum bitte ich jetzt. „Sie haben so geniest.“ Ich führe ihr ihr Verhalten vor. Sie schaut mich an. Sie sagt nichts. Dann desinfiziert sie ihre Hände und später sogar das Wechselgeld, das sie mir gibt.

Ganz am Anfang der Pandemie haben Wissenschaftler untersucht, wie lange Corona Viren leben. Dazu haben sie Viren in eine Goldberg Trommel gesprüht und auf unterschiedliche Materialien. Die Halbwertzeit von SARS-CoV-1 und SARS-CoV-2 betrug 2,74 Stunden in der Luft der Goldberg Trommel. Auf Kupfer hafteten nach 3,4 und 3,76 Stunden die Hälfte der Viren, an Pappe 8,45 und 1,74 Stunden, auf Stahl 13,1 und 9,77 Stunden, an Plastik 15,9 und 17,7 Stunden. Diese Zahlen zeigen sehr deutlich, dass eine Infektion über den Luftweg und Schmierkontakt möglich ist.

Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist img_20200404_162830.jpg.

Bestimmt erzähle ich euch nichts Neues. Aber was mich wundert, ist das unangemessene Verhalten von vielen Menschen. Distanzlosigkeit. Falsch aufgesetzte Masken. Menschen, die eben ganz schnell beim Bäcker rein gehen, ohne Maske. Aber auch Menschen, die vehement 1,5m Abstand fordern. Gestern habe ich so etwas beobachtet, beim Bäcker. Eine Frau möchte den Laden verlassen. Eine andere Kundin hat sich im Eingang positioniert. Sie möchte gleich aufrücken. „Sind das 1,5m Abstand?“ fragt die eine. Sie muss jetzt an der Anderen vorbei gehen. Die weicht auch zurück.

Medscape hat jetzt einen Artikel veröffentlicht, in dem sehr viele Studien, zeigen, dass Masken hilfreich sein können. Sie verhindern, dass Aerosoltröpfchen sich ausbreiten können. Vor allem wird das Tragen von den sogenannten MNB für Situationen vorgeschlagen, in denen Distanz nicht möglich ist. In Öffentlichen Verkehrsmitteln beobachte ich das sehr häufig.

Eine der Forschungsarbeiten zeigt ganz deutlich wie wichtig Hygienemaßnahmen sind. In chinesische Haushalten mit infizierten Mitbewohnern wurde beobachtet, dass Desinfektion das Übertragungsrisiko um 77% verminderte. Wenn der Erkrankte eine Maske in der Wohnung trägt, wird das Infektionsrisiko um 79% verringert. Bei engen und häufigen Kontakten zu den Infizierten besteht eine höhere Ansteckungsgefahr.

MNBs sind lebensnotwendig, weil nicht jeder weiß, dass er infiziert ist. Bei vielen Menschen wird ein milder Verlauf mit schwachen bis zu keinen Symptomen erwartet. Außerdem können Menschen in den ersten drei Tagen, vor dem Ausbruch einer Erkrankung, andere bereits anstecken.

Wir alle wissen nicht, was gerade eben in uns passiert und es geht im Leben nicht immer um uns. Andere Menschen haben Angst, vor einer schweren Erkrankung. Menschen aus Risikogruppen fühlen sich beim Tragen von MNBs sicherer. Das sollten wir respektieren. Auch wenn uns alles egal ist.

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Ernährung, Sport

20 Schritte

zeigte mein Schrittzähler gestern morgen, direkt nach dem Aufstehen, an. Ich habe eine Health App auf meinem Smartphone installiert. Die zählt immer. Auch Schritte, die ich in der Wohnung mache. Ab 0:00 Uhr werden die Zahlen des Vortages gelöscht und eine neue Zählung beginnt.

Ganz in meiner Nähe lädt ein Naturschutzgebiet mit Apfelbäumen und Streuobstwiesen zum Spazieren oder Rad fahren ein. Die Temperaturen waren hoch. Trotzdem konnte ich es dort im Schatten sehr gut aushalten. Natürlich habe ich Äpfel gepflückt, ein paar Pflaumen und Brombeeren genascht.

Dieses Jahr tragen dort alle Bäume besonders viele Früchte. In Frankfurt selbst wird gerne Apfelwein getrunken. Der Anbau von Weißwein war hier nicht erfolgreich. Oder Süßer, frisch gepresster Apfelsaft wird auch angeboten.

Neben Streuobst wachsen auch Hagebuttensträucher, Holunderbeeren und Sanddornbüsche. Alle Früchte sind reich Vitamin C. Ein Antioxidans das Entzündungen hemmt. Bei der Hagebutte ist der Ascorbingehalt sogar höher als bei einer Zitrone. In der Hagebutte stecken außerdem Vitamin A und B. Die Hagebutte enthält weitere inflammatorische Hilfsmittel: Galaktolipide. Nachweislich hemmen sie die Botenstoffe der Entzündungen bei Arthrose. Wer jetzt denkt, dass er mit Hagebuttentee diesen Entzündungshemmer einnimmt, der irrt sich. Er kommt in Schalen und Kernen vor. Ihr wisst vielleicht nicht, die Hagebutte kann gerne roh verzehrt werden. Sie schmeckt leicht säuerlich, wie ein Apfel. Vorsicht, ohne Härchen und Kerne verzehren. Die Kerne können als Tee zubereitet werden. Im Reformhaus oder im Bio Fachmarkt wird getrocknetes Granulat angeboten. Alle wichtigen Inhaltsstoffe sind darin enthalten.

Eigentlich sind die Holunderbeeren Steinobst. Sie sollten immer über 80 Grad erhitzt werden. Damit werden cyanogene Glykoside abgebaut. Der Name deutet es schon an, ein Pflanzengift. Leider wird dann auch sehr viel Vitamin C zerstört. Dafür hat die Fliederbeere B-Vitamine, Magnesium, Kalium und Eisen zu bieten. Sein dunkler Farbstoff ist ein Anthocyan. Dieser sekundäre Pflanzenstoff schützt Zellen vor Alterung und krankheitsbedingten Veränderungen. Deshalb ist er bei Arthrose sehr empfehlenswert. Blaubeeren, Brombeeren oder Pflaumen sind das auch.

In der kalten Jahreszeit trinkt der Frankfurter seinen Süßen und den Apfelwein auch warm. In Frankreich wird der Cidre noch mit Sternanis erhitzt.

Auch der Holunderbeersaft schmeckt warm sehr gut. Zusammen mit Äpfeln und Zitronenschale gekocht und je nach Gusto gesüßt und gewürzt. Honig, Zimt zum Beispiel. Mit Stärke abgebunden, erhaltet ihr ein Süppchen. Genuss ohne Reue.

Eine Apfelchalleng der anderen Art. Ola hatte dazu eingeladen, im August. Nach meinem Erkundungsgang im Naturschutzgebiet war der Nachmittag schnell vorbei und ich hatte 7714 Schritte auf meinem Zähler.

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